Citroën CX 25 GTi Turbo: C´est démon!
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Geschichte
Der Lebenslauf des Citroën CX 1969-1991
Am 6. Oktober 1955 präsentierte Citroën auf dem Pariser Automobilsalon die damalige Weltsensation, den Citroën DS. Im April 1975 rollte am Quai de Javel im 15. Pariser Bezirk die letzte DS vom Band. Es war ein langer, tränenreicher Abschied. Der Nachfolger Citroën CX mußte bereits 1974 das schwere DS-Erbe antreten, noch zu Lebzeiten der einzigartigen Göttin "La Déesse". Insgesamt über 1,33 Mio. ID/ DS-Fahrzeuge wurden gefertigt. Der (oder die) DS ist bis heute für viele ein unübertroffenes Meisterwerk in der Geschichte des Automobildesigns. Der Nachfolger einer solchen Ikone hatte es nicht leicht. Ein gottgleiches Wesen zu übertreffen, ist unmöglich. Der Citroën CX hat das Beste daraus gemacht. Zu sagen: "Er hat sich Mühe gegeben.", wäre untertrieben. Von der "Flunder" wurden ebenfalls über eine Million Exemplare produziert und verkauft. Immer mehr Liebhaber sind heute davon überzeugt, daß auch der CX höchste Anerkennung verdient. Technisch hat er die DS vielleicht übertroffen. Zwar gab es keine Schwenkscheinwerfer mehr, dafür bekam der CX die DIRAVI, die selbstrückstellende, hydraulisch unterstützte Lenkung aus dem SM. Und das Innenraumdesign mit Lupeninstrumenten und Bedienungssatelliten wurde später preisgekrönt. Das am Cw-Wert (frz.: "CX") orientierte Windkanal-Design war auch nicht von schlechten Eltern. Robert Oprons Linienführung war schon damals so zeitlos modern und vorausschauend, daß man dem CX sein Alter von bald über 35 Jahren heute kaum ansieht. Der Citroën CX reiht sich als erhaltenswerter Klassiker ein in die Ahnenreihe der "Großen Citroën". Herzlich Willkommen, Citroën C6.





Anno '70

Panton-Chair
(Verner-) Panton-Chair
1967
DER SPIEGEL - Kantine 1
9
6
9
DER SPIEGEL - Pool
Gebäude "Der Spiegel"
Woodstock-Plakat Peace
19
69
Jimi Hendrix
Woodstock 15.-17. August
„If you remember the sixties, you probably weren’t there.“
Hippies
Flower-Power-Bus
1969
Plateauschuhe Mode 1970

Textilie der 70er
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Tapete · 1979
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Mehari SM
2CV
Dyane
Ami 8
Ami 8 Break
DS
DS Break
Citroën-Programm
1970
Olympische Spiele München 1972 · Emblem
Olympische Spiele München 1972 · Poster
Olympische Spiele München 1972 · "Waldi"
Die olympische Tragödie
Olympia
1972
Castiglioni Alessi 1970
Aschen-
becher
Alessi
1970
Textilie der 70er
Textilie
70er
VW Golf
VW Golf
1974





Etwa 5 Mio. Tote bis zum Ende des Vietnam-Kriegs 1973 (1975)
NixonVietnamVietnamVietnamVietnam30. April 1975 - Abzug letzter US-Truppen aus Saigon



Jahreschronik 1974

NixonPompidouHeinemannBrandtBrandt GuillaumeBrandt Schmidt


13. 2.
Verhaftung des russischen Schriftstellers Alexander Solschenizyn, Ausweisung aus der UdSSR, Ankunft in Frankfurt

13. 2.
Geburt Robbie Williams, Sänger und Entertainer

3. 3.
In Paris verunglückt kurz nach dem Start vom Flughafen Orly eine Douglas DC-10 der Turkish Airlines, 344 Tote

7. 3.
Einigung über die Einrichtung ständiger Vetretungen in Bonn
und Ost-Berlin

8.
3.

Eröffnung des Grossflughafens Charles de Gaulle in Paris

18.
3.

Ende des fünfmonatigen Ölembargos der OPEC ("Ölkrise")

2. 4.
Tod Georges Pompidou (*1911), französischer Staatspräsident

6. 4.
ABBA siegt beim Eurovision-Song-Contest mit "Waterloo"

24. 4.
Festnahme des DDR-Spions Günter Guillaume, persönlicher Referent von Bundeskanzler Willy Brandt

25. 4.
Militärputsch in Portugal ("Nelkenrevolution")

2. 5.
Eröffnung der Ständigen Vertretungen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR in Ost-Berlin und Bonn

6. 5.
Bundeskanzler Willy Brandt tritt während der Spionageaffaire
um Guillaume zurück
>> Rücktrittsrede vom 8. Mai 1974

15. 5.
Walter Scheel wird zum Bundespräsidenten gewählt

16. 5.
Helmut Schmidt wird als Bundeskanzler vereidigt

19. 5.
Valéry Giscard d'Estaing wird knapp vor François Mitterand
zum Staatspräsidenten
Frankreichs gewählt

24. 5.
Tod Edward Kennedy "Duke" Ellington (*1899)

26. 6.
Herstatt-Bank Köln wird geschlossen

7. 7.
Fußballweltmeisterschaft in Deutschland, 2:1 Finalsieg der Gastgeber gegen die Niederlande in München

29. 7.
Tod Erich Kästner (*1899), Schriftsteller

9. 8.

Rücktritt von US-Präsident Richard Nixon wegen der Watergate-Affäre >> Rücktrittsrede vom 8. August 1974
Nachfolger wird bisheriger Vize-Präsident Gerald Ford

26. 8.
Tod Charles Lindbergh (*1902), Flugpionier

30. 10.
Muhammad Ali gewinnt in Kinshasa, Kongo durch KO den Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen George Foreman
1. 11. Inbetriebnahme des Flughafens Berlin-Tegel mit Linien- und Charterflügen, weltweit der modernste Großflughafen

9. 11.
Tod Holger Meins (*1941), Terrorist  und RAF-Häftling, infolge
eines Hungerstreiks

10. 11.
Ermordung des Kammergerichtspräsidenten Günter von Drenkmann in Berlin durch RAF-Terroristen

11. 11.
Geburt Leonardo DiCaprio, Schauspieler

20. 11.
Eine Boeing 747der Lufthansa verunglückt beim Start in
Nairobi, Kenia,  59 Tote, davon 30 Deutsche

29. 11.
Ulrike Meinhof wird zu acht Jahren Freiheitsstrafe verurteilt

26. 12.
Eröffnung des neuen Elbtunnels in Hamburg

US-Präsident Gerald FordGiscardScheelSchmidtBrandt Schmidt Wehner


US Filme 1974 (Auswahl)

The Exorzist (William Friedkin) | The Sting (George Roy Hill) | Chinatown (Roman Polanski) | The Godfather, Part II (Francis Ford Coppola) | Lenny (Bob Fosse) | The Towering Inferno (Irwin Allen) | The Great Gatsby (Jack Clayton) | Young Frankenstein (Mel Brooks) | My Name is Nobody (Tonino Valerii) | Earthquake (Mark Robson) | Emanuelle (Just Jaeckin)



Nummer-Eins-Hits in Deutschland 1974 (Auswahl)

ABBA: Waterloo | Carl Douglas: Kung Fu Fighting | Michael Holm: Tränen lügen nicht | Terry Jacks: Seasons in the sun | Mireille Mathieu: La Paloma Adieu | George McCrae: Rock your baby | Vicky Leandros: Theo, wir fahr'n nach Lodz | Lobo: I'd love you to want me | Rubettes: Sugar Baby Love



Nummer-Eins-Hits in Frankreich 1974 (Auswahl)

Patrick Green & Olivier Lejeune: Pot pour rire Mr. le Président | Johnny Hallyday: Prends ma vie | Claude François: Chanson  populaire | Titi & Sylvestre: Titi a la neigeClaude François: Le téléphone pleure | C. Jerome: C´est moi | George McCrae: Rock your baby | Mike Brant: Qui pourra te dire | Michel Sardou: Une fille aux yeux clairs | ABBA: Waterloo


mehr zu 1974 bei de.wikipedia.org/wiki/1974
mehr zu Oldies bei www.oldiehitparade.de
siehe auch Lebendiges virtuelles Museum online

Produktion Citroën CX in Aulnay ab 1974
Citroën CX 2400 Prestige 1977
Version Administration
CX 2400 Prestige 1977 CX 2400 Prestige 1977 CX 2400 Prestige 1977 CX 2400 Prestige 1977 CX 2400 Prestige 1977
CX 2400 Prestige 1977 CX 2400 Prestige 1977 CX 2400 Prestige 1977 CX 2400 Prestige 1977 CX 2400 Prestige 1977
Fotos: 12/ 2005




Übernahme von Citroën durch Peugeot 1974-76




Ab etwa 1970 war die finanzielle Situation Citroëns aufgrund vorangeganger riesiger Investitionen in die Modernisierung der Modellpalette (1970: SM und GS, 1973: GS Birotor, 1974: CX)  und der Errichtung neuer Werke (Aulnay) zunehmend kritisch geworden. Die Verkäufe liefen, auch durch die Auswirkungen der Ölkrise seit 1973, immer schlechter. Im Mai 1974 standen 120000 Fahrzeuge unverkauft auf Lager, der Schuldenberg war innerhalb von vier Jahren auf ca. 4 Mrd. FF angewachsen. Die Gläubigerbanken wurden zunehmend nervös. Durch die Errichtung des neuen Werkes in Aulnay waren alle Citroën-Eigenmittel aufgebraucht. Die Einnahmen aus dem Verkauf des CX, dessen Entwicklung mit immensen Entwicklungskosten verbunden war, sollten Citroën retten, kamen jedoch zu spät. Der dringend benötigte staatliche Kredit zur Überbrückung der Zeit bis zum Verkauf des CX wurde dem Unternehmen verweigert.
In politischer Hinsicht waren in Frankreich seit geraumer Zeit gaullistische Bestrebungen diskutiert worden, für die Nation nur noch einen großen Automobilkonzern unter Führung von Renault zu schaffen, was u.a. auch das Fortbestehen des Familienunternehmens Peugeot betroffen hätte. Citroën konnte nicht auf staatliche Hilfe setzen, zumal schon das Fiat-Citroën-Abenteur von 1968-1973 kritisch beäugt worden war. Nun schien sich eine Gelegenheit zu bieten, Citroën zu disziplinieren.  Durch den Tod von Staatspräsident Pompidou im April 1974 und den Amtsantritt seines Nachfolgers Valerie Giscard d´Estaing im Mai 1974 waren die (wirtschafts-) politischen Konzentrationsbestrebungen jedoch wieder zweifelhaft geworden.
Citroëns Finanzsituation hatte sich 1974 aber bereits so zugespitzt, daß Entscheidungen sofort hätten gefällt werden müssen. Die Zeit arbeitete jedoch gegen die Doppelwinkel-Marke.
Peugeot wiederum sah seine beste Überlebenschance in der Expansion und nutzte die Gelegenheit.
Im Dezember 1974 erwarb Peugeot 38.2% der Aktienanteile der Citroën S.A. (AG), deren Hauptaktionär seit 1935 die Firma Michelin war. Im April 1976 konnte Peugeot durch Zukauf weiterer Aktien von Michelin seine Citroën-Aktienanteile auf  51% erhöhen und wurde Mehrheitsaktionär. Michelin verkaufte daraufhin auch seine verbleibenden Citroën-Aktien an Peugeot, die damit fast 90% der Aktienanteile erlangte. Im Mai 1976 wurde die Fusion vorgeschlagen: aus der Citroën S.A. und der Peugeot S.A. sollte die Peugeot S.A. hervorgehen. Den verbleibenden Aktionären wurde der Eintausch von fünf Citroën-Aktien gegen eine Peugeot-Aktie angeboten. Auf einer Pressekonferenz am 12. Mai 1976 teilte Peugeot mit, daß beide Marken unabhängig voneinander bestehen bleiben sollten, um die jeweilige Markenidentität und das Händlernetz zu behalten. Nach der Fusion entstand im Juni 1976 die PSA Holding, die 100% des Kapitals von Citroën und Peugeot hielt. Im September 1976 wurde die Fusion von den Aktionären bestätigt.
Der verweigerte Staatskredit, den
Citroën 1974 zum Überleben benötigt hätte, wurde PSA PEUGEOT CITROËN nach der Fusion gewährt. Aufgrund glänzender CX-Verkäufe konnte der Kredit 1977 vorzeitig zurückgezahlt werden.





>> psa-peugeot-citroen.com





 Citroën CX 1979
Studioaufnahmen

CX 2400 Super