Citroën CX 25 GTi Turbo: C'est démon! CX-Fahrer-Typologie von Jörg Rowohlt












Avantgardisten













Avantgardisten











gibt es eigentlich nur außerhalb Frankreichs. Citroën DS und CX galten (und gelten?) wegen ihres ungewöhnlichen richtigungsweisenden Designs und der unorthodoxen Technik als Avantgarde - gemacht für jene, die sich dem Massengeschmack widersetzen und ausgetretene Pfade verlassen. Zwischen den behäbigen deutschen Limousinen, fand die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ 2001, hätten die CX „so fremd und futuristisch ausgesehen wie notgelandete Ufos“. Tatsächlich seien die großen Citroëns über Jahrzehnte die bevorzugten Autos „linksintellektueller Freiberufler und Akademiker gewesen, die im schaufensterartigen Panoramaheckfenster Gauloise-Pakete und Camus-Ausgaben auslegten.“ Anders in Frankreich: Die
Plakat "Ufos"

Plakat "Ufos"
DS und der CX hätten dort als rechtsbürgerliches Verkehrsmittel gegolten, als "autogewordene" Verkörperung jener gaullistischen Fortschrittsphantasien wie Atomkraft, TGV und Force de frappe, all dessen, was die gallische Linke so sehr hasste“ (FAZ). Dementsprechend fuhren die französischen Staatspräsidenten und andere Amtsträger zunächst DS und ab 1976, als die um 25 cm verlängerte Version "Prestige" erschien, auch CX. DDR-Staatschef Erich Honecker war aber mit dessen den Serien-Rolls-Royce in den Schatten stellenden Fußraum-Gardemaß noch immer nicht zufrieden. In Schweden ließ er sich eine nochmals verlängerte Version anfertigen - dabei war der Genosse Generalsekretär doch gar nicht so raumfüllend.













# Silber-Grau AC 082 (1980)